7. Tag: Samstag, 01. Mai
Entgegen aller Vorhersagen ist das Wetter viel besser. Immer wieder ist blauer Himmel zu sehen, dann zieht es wieder zu. Da die Nacht zu warm war, ist der Schnee allerdings bereits von der Hütte an nicht befahrbar. Immer wieder bleiben wir im Sumpf stecken oder überschlagen uns sogar. Um aus dem Loch wieder raus zu kommen, ist nicht selten Hilfe nötig. Nach der Hüttenabfahrt steigen wir über einen langen Gletscher zum Piz Sarsura, 3.178 m.
Die oberen Hänge sind abfahrtsmäßig wieder ein Genuß. Aber leider ist der Übergang in den tiefen Sulz schnell erreicht und wir müssen wieder sehr aufpassen, um nicht plötzlich. Erst weiter unten sind die Verhältnisse besser und auf alten Lawinenabgängen können wir bis auf 1.900 m abfahren. Die letzten 200 Höhenmeter Richtung Zernez sind zu Fuß schnell überwunden. Allerdings dauert es dann doch mehr als eine Stunde, bis die Autos vom Julierpass geholt sind.
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