5. Tag: Donnerstag, 29. April
Bei schönem Wetter geht es hinauf zur Furcla d’Es-cha, 3.002 m. Vorher allerdings müssen wir noch ein Steilstück mit den Skiern am Buckel und mit Hilfe von Ketten und einem selbst gelegten Seil überwinden. Von dort oben sieht man den Aufstieg zum Gipfel des Piz Kesch, 3.418 m. Aber zuerst geht es noch hinunter, dann mit den Skiern über den Gletscher zum Skidepot.
Ausgerüstet mit Seil, Gurt, Steigeisen und Pickel steigen wir in Richtung Gipfel. Dieser ist über 200 Höhenmeter steil, teilweise ausgesetzt und es gilt, eine 2-er-Kletterei zu überwinden. Aber alle schaffen es und die Freude darüber ist groß!
Nach diesen Mühen genießen wir umso mehr die herrliche Abfahrt bis hinunter auf 2.700 m. Noch viel zu früh für die Hütte. Also ohne Gepäck Aufstieg zur Furcola Viluoch, 2.936 m, wieder hinunter, und noch ein kleines Skitourenrennen hinauf zum Skidepot des Piz Kesch. Danach packen wir unsere schweren Rucksäcke auf den Buckel und ziehen zur Keschhütte, 2.632 m, hinüber. Auch dort sind wir wieder die einzigen und letzten Gäste. Sogar die leckere Nusstorte bekommen wir zum halben Preis und so mancher ist bereits satt, bevor Zucchinisuppe, Püree mit Wurstbraten und Schokocreme aufgetischt werden.